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Der BZA gibt bekannt

02.02.10.

Nachstehend veröffentlichen wir Standard-Ergänzungen und Standard-Änderungen von folgenden Rassen.

  • Tschechische Gänse,

  • Altrheiner Elsterenten,

  • Krummschnabelenten,

  • Zwergenten,

  • Altenglische Kämpfer,

  • Araucanas,

  • Asil,

  • Italiener,

  • Marans,

  • New Hampshire,

  • Orpington,

  • Rheinländer,

  • Seidenhühner,

  • Sussex,

  • Altenglische Zwerg-Kämpfer,

  • Antwerpener Bartzwerge,

  • Deutsche Zwerghühner, Deutsche

  • Zwerg-Langschan,

  • Federfüßige Zwerghühner,

  • Moderne Englische Zwerg-Kämpfer,

  • Siamesische Zwerg-Seidenhühner,

  • Zwerg-Araucanas,

  • Zwerg-Barnevelder,

  • Zwerg-Crèvecoeur,

  • Zwerg-Holländer Haubenhühner,

  • Zwerg-Italiener,

  • Zwerg-Mechelner,

  • Zwerg-Rheinländer,

  • Zwerg-Seidenhühner,

  • Zwerg-Sussex,

  • Zwerg-Wyandotten.

Falls 3 Wochen nach Veröffentlichung gegen die Textfassungen kein begründeter Einspruch erfolgt, gelten diese als verbindlich für den BDRG.

Schriftliche Einsprüche sind zu richten an Herrn Dr. Werner Lüthgen, Wilhelm-Leuschner-Str. 40, 63110 Rodgau.

Offenbach, im Februar 2010
Wilhelm Riebniger, Präsident
Dr. Werner Lüthgen, Vorsitzender des BZA
Rudi Möckel, BZA-Obmann Sparte Geflügel

Zwergenten


Butterscotsh:

ERPEL: Kopf und Hals hellblau bis zu dem, den Hals vollständig umschließenden, weißen Halsring. Unterhals, Brust, Flügelbug und Schultern dunkel weinrot mit deutlicher weißer Säumung jeder Feder. Handschwingen, Rücken und Schwanz mit leichter blauen Tönung. Unterrücken, Bürzel, Locken und Unterschwanz blaugrau. Spiegel hellblau. Unterbrust und Bauch cremefarbig weiß, die Flanken dunkel weinrot mit weißer Säumung.

ENTE: Die Farbe von Kopf und Hals ist cremeweiß. Vom Stirnansatz über den Scheitel und Hinterhals bis zur Schulter zieht sich ein bronzefarbiges Band. Am Kopf seitlich zwei bronzefarbige Augenstreifen. Brust, Bauch und Flanken cremeweiß, dabei zieren bronzefarbige Flecken die seitliche Oberbrust und an den Flanken zeigt sich leichte bronzefarbige Zeichnung. Spiegel hellblau. Handschwingen cremefarbig. Flügeldecken cremefarbig mit bronzefarbiger Fleckung. Schwanz weiß mit blauer Tönung.

Schnabelfarbe beim Erpel gelblich grün mit schwarzer Bohne, bei der Ente orangefarbig mit braunem Sattelfleck und dunkler Bohne.

Lauffarbe orangefarbig.

Grobe Fehler: Beim Erpel Fehlen des cremefarbigen Saumes auf der Brust; rein gelber Schnabel. Bei der Ente fehlende Augenstreifen; fehlende oder unterbrochene Hinterhalszeichnung.

Marans


Weiß:

Rein weiß. Leichter gelber Anflug im Schmuckgefieder des Hahnes gestattet.
Lauffarbe fleischfarbig.

Grobe Fehler: Starker gelber Anflug; andersfarbige Federn.

New Hampshire


Goldbraun-blaugezeichnet:

Hauptfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Goldbraun. Die Zeichnungsfarbe ist blau anstatt schwarz.

Grobe Fehler: Stark fleckige Oberfarbe; zu dunkle oder zu helle Tönung der Gefiederfarbe; zu dunkles oder zu helles Blau; schwarze anstatt blaue Federn; Schilf; Zeichnungsfehler wie beim Farbenschlag Goldbraun.

Orpington


Unter dem Rassemerkmal Kamm wird der letzte Satz wie folgt geändert:
Rosenkamm nur bei den Farbenschlägen Gelb und Schwarz anerkannt.

Rheinländer


Blau-Rebhuhnhalsig:

HAHN: Kopf dunkel goldfarbig. Hals- und Sattelbehang dunkel goldfarbig mit blauen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken intensiv goldrot. Flügelbinden blau. Handschwingen blau mit braunem Außenrand. Armschwingen innen blau, außen braun, das Flügeldreieck bildend. Brust Bauch und Schenkel blau. Schwanz blau.

HENNE: Kopf dunkel goldfarbig. Halsbehang dunkel goldfarbig mit blauen Schaftstrichen. Mantelgefieder goldbraun, das weitgehend mit blauer Rieselung überdeckt ist, sodass es von außen einfarbig blau erscheint. Federkiele nach dem Grund hin braun. Schwingen in Anlehnung an das Mantelgefieder. Brust dunkel lachsfarbig. Steuerfedern überwiegend blau, Schwanzdeckfedern mit braunen Einlagerungen.

Augenfarbe mittel- bis dunkelbraun. Lauffarbe schiefergrau.

Grobe Fehler: Beim Hahn golden gesäumte Brust und Schenkel; stark durchstoßende Schaftstriche; zu helles oder zu rußiges Blau. Bei der Henne durchstoßende Schaftstriche; unreines, rußiges Mantelgefieder; rein blaue Federkiele; viel Rost auf den Flügeldecken; stark rußige Brustfarbe; zu helles oder zu dunkles Blau; Schilf bei beiden Geschlechtern.

Antwerpener Bartzwerge


Gelb-Blaucolumbia:

Grundfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Gelb-Schwarzcolumbia, jedoch sattes Graublau statt schwarz beim Hahn meistens etwas dunkler als bei der Henne.

Augenfarbe rotorange. Lauffarbe blaugrau.

Grobe Fehler: Stark rötliche Grundfarbe (leicht rötlicher Ton auf den Flügeldecken beim Hahn gestattet); fleckiges Mantelgefieder; zu helles oder rußiges Blau; schwarze, glänzende Federn; in der Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Gelb-schwarzcolumbia; Schilf.

Deutsche Zwerghühner


Isabell-columbia:

HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf rahmgelb. Halsbehang rahmgelb mit breiten perlgrauen Schaftstrichen. Die Federn des vom Hals bedeckten Oberrückens zeigen perlgraue Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes rahmgelb mit angedeuteten, perlgrauen Schaftstrichen. Sattel der Henne rein rahmgelb. Schwanz des Hahnes perlgrau, die kleinen Nebensicheln rahmgelb gesäumt. Schwanz der Henne perlgrau, die Schwanzdeckfedern rahmgelb gesäumt. Handschwingen perlgrau mit schmalem, gelblich weißem Außenrand. Armschwingen innen perlgrau, außen rahmgelb, sodass der zusammengelegte Flügel rahmgelb erscheint. Das übrige Gefieder rein rahmgelb. Rücken, Schultern und Flügeldecken des Hahnes im Rahmgelb intensiver und satter bis zu hellorangem Farbton gestattet. Untergefieder hellgrau gestattet.

Grobe Fehler: Durchstoßende Halszeichnung; zu helle, zu dunkle oder rötliche Oberfarbe (intensivere Flügeldecken des Hahnes gestattet); stark fleckiges Mantelgefieder bei der Henne; jegliches Perlgrau an nicht dafür vorgesehenen Stellen; zu dunkel abgesetztes Flügeldreieck; Schilf bei beiden Geschlechtern.

Federfüßige Zwerghühner


Kennfarbig:

HAHN: Halsbahng rötlich gelb, Sattelbehang goldgelb, jeweils mit dunkelgrauen Schaftstrichen und grauweißer Sperberung. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt orange mit angedeuteter Sperberung. Handschwingen graugesperbert mit teils bräunlichem Außenrand. Armschwingen innen grau, außen grau-weiß-gelb wellenartig gezeichnet, bei geschlossenem Flügel ein dreifarbiges Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch, Fußbefiederung und Schwanz grau gesperbert.

HENNE: Halsbehang goldfarbig mit grauen Schaftstrichen und grauweißer Sperberung. Mantelgefieder auf rebhuhnfarbiger Grundzeichnung matt grauweiß gesperbert. Handschwingen grau gesperbert. Armschwingen in Anlehnung an das Mantelgefieder. Brust lachsfarbig mit angedeuteter Sperberung. Schwanz grau gesperbert mit braunen Einlagerungen in den Deckfedern. Fußbefiederung in Anlehnung an das Mantelgefieder.

Lauffarbe hellgrau. Augenfarbe orangerot.

Grobe Fehler: Beim Hahn gelbe oder bräunliche Einlagerungen in der Brust; viel zu helle Behangfarbe; fehlende Dreifarbigkeit in den Armschwingen. Bei der Henne Fehlen der rebhuhnfarbigen Grundzeichnung; viel zu wenig Sperberung oder Flitterbildung im Mantelgefieder; zu helle oder grau durchsetzte Brust; Schilf bei beiden Geschlechtern.

Moderne Englische Zwerg-Kämpfer


Rebhuhnfarbig mit weißen Federspitzen:

HAHN: Hals- und Sattelbehang dunkel rotbraun mit schwarzen Schaftstrichen und weißen Federspitzen. Rücken und Flügeldecken rotbraun, leztere mit weißen Federspitzen. Flügelbinden grün glänzend schwarz mit weißen Federspitzen. Handschwingen schwarz mit weißen Federenden. Armschwingen innen schwarz, außen dunkel rotbraun mit weißen Federspitzen (Flügeldreick mit Treppenzeichnung). Brust, Bauch und Schenkel überwiegend schwarz mit weißen Federspitzen. Schwanz glänzend schwarz mit weißen Federspitzen.

HENNE: Kopf rotbraun. Halsbehang rotbraun mit angedeuteten schwarzen Schaftstrichen und weißen Federspitzen. Mantelgefieder und Flügeldecken rötlich braun mit zarter schwarzer Rieselung und weißen Federspitzen, wobei die Flügeldeckfedern eine Bindenzeichnung bilden. Brust, Bauch und Schenkel etwas heller braun mit weißen Federspitzen. Handschwingen schwarz mit teils braunem Außenrand und weißen Federenden. Armschwingen innen überwiegend schwarz, außen in Anlehnung an das Mantelgefieder wobei die weißen Federenden eine Treppe bilden. .Schwanz überwiegend schwarz mit weißen Federenden.
Beim Hahn entspricht die weiße Zeichnungsverteilung den geschlechtsbedingten Federformen, bei der Henne möglichst gleichmäßige Verteilung der weißen Zeichnung.

Lauffarbe gelb. Augenfarbe orangerot.

Grobe Fehler: Viel zu helle Grundfarbe; zu grobe weiße Zeichnung, insbesondere bei Jungtieren; Flitter oder fehlende Rieselung im Mantelgefieder der Henne; rein weiße Armschwingen.

Zwerg-Araucanas


Blau-Weizenfarbig:

Hauptfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Gold-weizenfarbig. Die Zeichnungsfarbe ist blau anstatt schwarz.

Lauffarbe hell weidengrün. Augenfarbe orangerot.

Zwerg-Holländer Haubenhühner, Weißhauben, schokoladenbraun


Weißhauben, Schokoladenbraun:

HAHN: Grundfarbe satt schokoladenbraun. Hals- und Sattelbehang sowie Flügeldecken deutlich dunkler mit etwas Seidenglanz. Brust mit schmalem, etwas intensiverem Federrand. Handschwingen etwas heller als die Grundfarbe. Untergefieder graubraun.

HENNE: Gleichmäßige schokoladenbraune Grundfarbe mit schmalem, etwas intensiverem Federrand im Körpergefieder. Halsbehang erscheint dunkler. Handschwingen etwas heller als die Grundfarbe. Untergefieder graubraun.

Schnabelfarbe hornfarbig. Lauffarbe schiefergrau. Augenfarbe rotbraun.

Grobe Fehler: Stark ungleichmäßige oder fleckige Grundfarbe; zu helle Grundfarbe; zu schwärzliche Farbe oder Lack in den Behängen beim Hahn; graue Schaftstriche in den Behängen.

Tschechische Gänse
Die Tschechischen Gänse werden umbenannt in "Böhmische Gänse".

Der Standardtext unter "Herkunft" wird wie folgt neu gefaßt:

Herkunft: Aus böhmischen Landgänsen um 1970 im Osten Deutschland weiter entwickelt und als Rasse zur Anerkennung gebracht.

Unter dem Merkmal Läufe wird "rotorange" durch "orangegelb bis orangerot" ersetzt.

Altrheiner Elsterenten


Bei allen Farbenschlagbezeichnungen ist das Wort "-gescheckt" anzuhängen.

Krummschnabelenten


Der Text unter Gesamteindruck wird wie folgt neu formuliert:

"Kaum mittelgroße, fein gegliederte Landente mit fast waagerechter Körperhaltung."

Die Gewichte werden wie folgt neu festgelegt: Erpel 2,0 kg, Ente 1,75 kg.

Die Ringgröße wird auf 14 geändert.

Zwergenten


Beim Farbenschlag Blau-Gelb wird der Text zur Schnabelfarbe ungültig und wie folgt ersetzt:

"Schnabelfarbe gelb mit blassgrüner Tönung und heller Schnabelbohne"


Altenglische Kämpfer


Der Standard wird ungültig und wie folgt ersetzt:

Herkunft:
England. Sehr alte Züchtung. Seit 1850 für die Ausstellung in England als Garlisle gezüchtet.

Gesamteindruck:
Mittelgroßes, bewegliches Kampfhuhn mit Landhuhneinschlag. Sehr hart in Muskulatur und Gefieder. Die nur wenig abfallende Körperhaltung und die mittelhohe, geknickte Stellung unterstreichen das kämpferische, herausfordernde Wesen.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: mittellang; muskulös und festfleischig; an den Seiten gerundet; nach dem Schwanz zu schmaler werdend.
Hals: gut mittellang; kräftig; im Genick breit; gerundet; der Behang die Schultern bedeckend.
Rücken: knapp mittellang; absolut flach; nach dem Schwanze zu stark keilförmig verjüngt.
Schultern: sehr breit; etwas abgesetzt.
Flügel: groß; breit; mit starken Kielen und harten, breiten, Federn; in sich gewölbt und fest anliegend.
Sattel: seitlich gerundet; mittellange Behangfedern; fest anliegend; die Verjüngung betonend.
Schwanz: groß; etwas gespreizt und angehoben getragen; harte, breite Federfahnen mit starken Kielen; gut gebogene Sicheln.
Brust: breit; fest; voll; rund hervortretend.
Bauch: knapp; schmal; fest eingezogen.
Kopf: klein; kurz.
Gesicht: glatt; rot, bei Orangebrüstigen, Birkenfarbigen und deren Blauvarianten sowie Schwarzen und Blauen mit mehr oder weniger schwärzlicher Pigmentierung.
Kamm: einfach; klein; von feinem Gewebe; insbesondere bei den Hennen in Anlehnung an die Gesichtfarbe.
Kehllappen: klein; feines Gewebe; insbesondere bei den Hennen in Anlehnung an die Gesichtfarbe
Ohrlappen: klein; rot; etwas weiße Einlagerungen gestattet.
Augen: groß; lebhaft; Farbe siehe unter Farbenschlägen.
Schnabel: kräftig; gut geschlossen; gebogen; Farbe in Anlehnung an die jeweilige Lauffarbe.
Schopf: alle Farbenschläge auch mit einem Schopf, der aus einem kleinen Federbüschel besteht, zugelassen.
Schenkel: kaum mittellang; stark bemuskelt; markant hervortretend.
Läufe: feinknochig; glatt; nicht zu breit gestellt; im Fersengelenk gut gewinkelt, möglichst tief angesetzte, harte und feine Sporen. Farbe siehe Farbenschläge.
Zehen: gut gespreizt; mittellang; mit starken, scharfen Krallen und gut aufgesetzter Hinterzehe.
Gefieder: hart; sehr glanzreich; mit knapper Flaumbildung und fest anliegend.

Rassemerkmale Henne:
Die Henne gleicht dem Hahn bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede. Das Hinterteil ist besser ausgebildet als beim Hahn. Ohr- und Kehllappen sind schwach entwickelt. Der schmal angesetzte Schwanz wird leicht fächernd getragen. Ebenfalls mit ziemlich rundem, federreichem Schopf zugelassen.

Grobe Fehler Rassemerkmale:
Kleiner, schwacher oder schmaler Körper; weiches Fleisch; schmale Brust; tiefes, hervortretendes Brustbein; zu schmale Schultern; weiches, loses Gefieder oder Kissenbildung; dünner Hals; flacher, dünner Schwanz; langer oder grober Kopf; flache Schenkel; Grobknochigkeit; gestreckte, zu breite Beinstellung; zu wenig gespreizte Zehen; wenig entwickelte Sporen beim Hahn.

Farbenschläge:

Goldhalsig:
HAHN: Kopf dunkel goldorange. Halsbehang dunkel goldorange, vom Kopf her am dunkelsten, nach unten heller werdend und mit angedeuteten, grau melierten Schaftstrichen. Sattelbehang wie unterer Teil des Halsbehanges, jedoch ohne Schaftstriche. Flügeldecken und Rücken leuchtend hell rotbraun. Flügelbinden schwarz, stahlblau oder grün glänzend. Handschwingen schwarz mit schmalem braunem Außenrand. Armschwingen-Innenfahne schwarz, Außenfahne rötlich braun, möglichst weit bis in die Spitzen, bei geschlossenem Flügel ein rötlich braunes Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz tief schwarz mit grünem Glanz.
HENNE: Kopf rötlich braun. Halsbehang zum Kopf hin goldbraun, nach unten in Goldgelb übergehend, mit schwachen schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder und Flügel goldbraun mit zarter schwarzer Rieselung und braunen Federkielen, schmale, goldige Federränder gestattet. Brust lachsfarbig, seitlich und nach unten in Goldbraun verlaufend. Schwanz matt schwarz, die zwei großen Schwanzdeckfedern bräunlich gerieselt.
Lauffarbe weidengrün, gelb oder fleischfarbig. Augenfarbe orangerot bis rot.
Grobe Fehler: Sehr unreine Halsbehangfarbe oder stark gezeichnete Brust bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe; starker Flitter bei den Hennen; starkes Schilf.

Blau-Goldhalsig:
Wie Goldhalsig, doch Blau an Stelle von Schwarz, also auch blaue Rieselung bei der Henne.
Lauf- und. Augenfarbe wie bei Goldhalsig.
Grobe Fehler: Sehr unreine Halsbehangfarbe oder stark gezeichnete Brust bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe; viel zu helles oder zu dunkles Blau; starker Flitter oder nahezu einfarbig blaues Mantelgefieder bei den Hennen; starkes Schilf.

Silberhalsig:
HAHN: Kopf silberweiß. Halsbehang silberweiß mit angedeuteten, grau melierten Schaftstrichen. Sattelbehang wie Halsbehang, jedoch ohne Schaftstriche. Flügeldecken und Rücken silberweiß. Flügelbinden schwarz, stahlblau oder grün glänzend. Handschwingen schwarz mit schmalem, weißem Außenrand. Armschwingen-Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, möglichst weit bis in die Spitzen, bei geschlossenem Flügel ein weißes Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz tief schwarz mit grünem Glanz.
HENNE: Kopf silberweiß. Halsbehang silberweiß mit schwachen schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder und Flügel silbergrau mit zarter schwarzer Rieselung und weißen Federkielen, schmale, weiße Federränder gestattet. Brust hell lachsfarbig, seitlich und nach unten in Grau überlaufend. Schwanz matt schwarz, die zwei großen Schwanzdeckfedern weiß gerieselt
Lauffarbe weidengrün, gelb oder fleischfarbig. Augenfarbe orangerot bis rot.
Grobe Fehler: Sehr unreine Halsbehangfarbe oder strak gezeichnete Brust bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe; starker gelber Anflug beim Hahn; starker Rost oder Flitter im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

Blau-Silberhalsig:
Wie Silberhalsig, doch Blau an Stelle von Schwarz, also auch blaue Rieselung bei der Henne.
Lauf- und. Augenfarbe wie bei Silberhalsig.
Grobe Fehler: Sehr unreine Halsbehangfarbe oder stark gezeichnete Brust bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe; viel zu helles oder zu dunkles Blau; starker gelber Anflug beim Hahn; starker Rost oder Flitter im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

Silberhalsig mit Orangerücken:
HAHN: Kopf strohgelb. Hals- und Sattelbehang strohgelb mit angedeuteten, grau melierten Schaftstrichen. Rücken rostbraun. Flügeldecken rotorange. Flügelbinden schwarz, stahlblau oder grün glänzend. Handschwingen schwarz mit schmalem, gelblich weißem Außenrand. Armschwingen-Innenfahne schwarz, Außenfahne gelblich weiß, möglichst weit bis in die Spitzen, bei geschlossenem Flügel ein gelblich weißes Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit grünem Glanz.
HENNE: Mit etwas bräunlichem Anflug, sonst wie die silberhalsige Henne.
Lauffarbe weidengrün, gelb oder fleischfarbig. Augenfarbe orangerot bis rot.
Grobe Fehler: Sehr unreine oder zu rote Hals- und Sattelbehangfarbe oder starke Brustzeichnung bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe; starker Rost oder Flitter im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

Blau-Silberhalsig mit Orangerücken:
Wie Silberhalsig mit Orangerücken, doch Blau an Stelle von Schwarz.
Lauf- und. Augenfarbe wie bei Silberhalsig mit Orangerücken.
Grobe Fehler: Sehr unreine oder zu rote Hals- und Sattelbehangfarbe bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in sehr unreine Halsbehangfarbe oder starke Brustzeichnung bei den Hähnen; wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe; viel zu helles oder zu dunkles Blau; starker Rost oder Flitter im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

Gold-weizenfarbig:
HAHN: Kopf goldorange. Hals- und Sattelbehang goldorange, nach unten in orangegelb übergehend, ohne Schaftstriche. Rücken, Schultern und Flügeldecken rotorange. Handschwingen schwarz mit hellbraunem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen hellbraun, sodass das Flügeldreieck hellbraun erscheint. Flügelbinden schwarz, stahlblau oder grün glänzend. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Steuerfedern schwarz. Sichelfedern schwarz mit Grünglanz, kleine Nebensicheln mit brauner Säumung.
HENNE: Kopf hell goldfarbig. Halsbehang hell goldbraun mit goldener Säumung; geringe matt schwarze, schaftstrichartige Einlagerungen im unteren Teil gestattet. Mantelgefieder möglichst gleichmäßig weizenfarbig, Brust, Schenkel und Bauch etwas heller weizenfarbig. Handschwingen braunschwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen innen matt braunschwarz, außen dunkel weizenfarbig bis hell zimtfarbig. Steuerfedern matt schwarz. Schwanzdeckfedern schwärzlich braun mit weizenfarbiger Umrandung.
Lauffarbe fleischfarbig oder gelb. Augenfarbe orangerot.
Grobe Fehler: Beim HAHN: Starke Schaftstrichzeichnung oder zu dunkle Farbe in den Behängen; violett in der Besichelung. Bei der HENNE: Deutlich sichtbare Schaftstrichzeichnung und zu helle Farbe im Halsbehang; ungleichmäßige, zu dunkle oder zu helle Weizenfarbe; zu helle Säumung oder rußige Einlagerungen im Mantelgefieder. Schilf bei beiden Geschlechtern.

Blau-Weizenfarbig:
HAHN und HENNE: Wie Gold-Weizenfarbig, doch Blau an Stelle von Schwarz.
Lauffarbe fleischfarbig oder gelb. Augenfarbe orangerot.
Grobe Fehler: Wie bei Gold-Weizenfarbig; zu helles oder zu dunkles Blau.

Silber-Weizenfarbig:
HAHN: Kopf strohgelb. Hals- und Sattelbehang strohgelb mit silbriger Säumung ohne Schaftstriche. Flügeldecken und Rücken satt orange. Flügelbinden schwarz, stahlblau oder grün glänzend. Handschwingen schwarz mit weißlichem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen gelblich weiß, bei geschlossenem Flügel das gelblich weiße Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit grünem Glanz, silbrige Säumung der unteren Nebensicheln.
HENNE: Kopf semmelfarbig. Halsbehang matt braun mit silbriger Säumung; wenig matt schwarze Einlagerung im unteren Teil gestattet. Rücken und Mantel hell weizenfarbig. Brust, Bauch und Schenkel etwas heller weizenfarbig. Handschwingen bräunlich matt schwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen innen schwärzliche braun, außen (Flügeldreieck) etwas dunkler weizenfarbig wie Rücken und Mantel. Schwanz grauschwarz mit bräunlicher Schattierung.
Lauffarbe fleischfarbig oder gelb. Augenfarbe orange bis rot.
Grobe Fehler: Beim HAHN viel Dunkelbraun in Flügel und Decken; starke Silbersäumung in den Steuerfedern und großen Sichelfedern. Bei der HENNE zu helle, weißliche Brustpartie; fehlende Silbersäumung im Hals; viel zu helle Säumung oder rußige Einlagerungen im Mantelgefieder. Schilf bei beiden Geschlechtern.

Rotgesattelt (Weiß-goldhalsig):
HAHN: Kopf orange. Halsbehang glänzend goldorange mit angedeuteten weißen Schaftstrichen im unteren Teil. Sattelbehang glänzend goldorange. Rücken intensiv rot. Flügeldecken satt ziegelrot. Flügelbinden weiß. Handschwingen weiß mit schmalem, braunem Außenrand. Armschwingen-Innenfahnen weiß, Außenfahnen rotbraun, bei geschlossenem Flügel ein rotbraunes Flügeldreieck bildend. Brust weiß, im Vorderhals rötliche Einlagerungen gestattet. Bauch, Schenkel und Schwanz weiß. Vereinzelte, kleine schwarze Spritzer im Gefieder gestattet.
HENNE: Kopf goldgelb. Halsbehang goldgelb mit weißen Schaftstrichen. Brust lachsfarbig. Das übrige Gefieder rahmweiß, leichter Rost (Flügelrose) im unteren Teil des geschlossenen Flügels und leichte, gelblich Federränder im Mantelgefieder gestattet.
Lauffarbe weidengrün, gelb oder fleischfarbig. Augenfarbe rotorange.
Grobe Fehler: Beim HAHN zu dunkler, zu heller oder melierter Hals- und Sattelbehang; stark durchstoßende Halszeichnung; viel Weiß auf den Flügeldecken; fehlendes braunes Flügeldreieck; viel rote Einlagerung auf Brust und Schenkeln. Bei der HENNE fehlende oder stark durchstoßende Halszeichnung; zu braune oder viel zu helle Brustfarbe; zu viel Rost im Mantelgefieder. Bei HAHN und HENNE zu viel schwarze Einlagerungen oder rein schwarze Federn im Gefieder.

Rotgesattelt-Weizenfarbig:
HAHN: Wie rotgesattelter Hahn.
HENNE: Wie gold-weizenfarbige Henne, doch Weiß an Stelle von Schwarz.
Lauffarbe weidengrün, gelb oder fleischfarbig. Augenfarbe rotorange.
Grobe Fehler: Stark abweichende Rot- und Goldtöne beim Hahn. Viel zu helle Mantelfarbe und zu wenig Weiß in Schwingen und Schwanz der Henne.

Rebhuhnfarbig mit weißen Federspitzen:
HAHN: Kopf rotbraun. Hals- und Sattelbehang dunkel rotbraun mit schwarzen Schaftstrichen und weißen Federspitzen. Rücken und Flügeldecken rotbraun, letztere mit weißen Federspitzen. Flügelbinden grün glänzend schwarz mit weißen Spitzen. Handschwingen schwarz mit weißen Enden. Armschwingen außen dunkel rotbraun mit weißen Spitzen, innen schwarz. Brust, Bauch, Schenkel, Sichel- und Steuerfedern schwarz mit weißen Federspitzen, so regelmäßig als möglich.
HENNE: Kopf goldbraun. Halsbehang goldig braun mit schwachen schwarzen Schaftstrichen und weißen Federspitzen. Mantelgefieder und Flügel rötlich braun mit zarter schwarzer Rieselung. Brust, Bauch und Schenkel etwas heller; jede Feder mit weißer Spitze, auf den großen Flügeldecken Binden bildend. Handschwingen schwarz mit weißen Enden. Armschwingen außen dunkel rotbraun mit weißen Spitzen, innen schwarz. Schwanz bräunlich schwarz mit weißen Federspitzen.
Lauffarbe fleischfarbig oder gelb. Augenfarbe rot.
Grobe Fehler: Zu viele weiße Zeichnung bei Jungtieren; starke Flitterbildung im Mantelgefieder der Henne; viel zu helle Grundfarbe; rein weiße Federn in den Armschwingen.

Orangebrüstig:
HAHN: Kopf orangefarbig. Hals- und Sattelbehang zitronen- bis orangefarbig mit schwarzen Schaftstrichen, die im Sattelbehang weniger ausgeprägt sind. Flügeldecken und Rücken messinggelb. Das übrige Gefieder schwarz mit grünem Glanz. Brust schwarz, schmal zitronenfarbig gesäumt einschließlich Kropfpartie; bei Althähnen tiefergehende Zeichnung gestattet.
HENNE: Halsfarbe und Brustzeichnung wie beim Hahn; übriges Gefieder schwarz mit grünem Glanz.
Lauffarbe schwarz bis fleischfarbig. Augenfarbe dunkelbraun bis rot.
Grobe Fehler: Orange Säumung auf Schenkeln und Bauch; zitronenfarbige Schaftstriche in den Brustfedern; Zeichnung im Mantelgefieder der Henne; stark violette Einlagerungen.

Blau-Orangebrüstig:
Wie Orangebrüstig, doch Blau an Stelle von Schwarz.
Lauffarbe schwarz bis fleischfarbig. Augenfarbe dunkelbraun bis rot.
Grobe Fehler: Wie bei Orangebrüstig.; viel zu helles oder zu dunkles Blau; starkes Schilf oder Ruß.

Birkenfarbig:
Wie Orangebrüstig, doch Silberweiß an Stelle von Orange-, Zitron- oder Messingfarbe.
Lauffarbe schwarz bis fleischfarbig. Augenfarbe dunkelbraun bis rot.
Grobe Fehler: Starker gelber Anflug; silbrige Säumung auf Schenkeln und Bauch; silbrige Schaftstriche in den Brustfedern; Zeichnung im Mantelgefieder, stark violette Einlagerungen.

Blau-Birkenfarbig:
Wie Birkenfarbig, doch Blau an Stelle von Schwarz.
Lauffarbe schwarz bis fleischfarbig. Augenfarbe dunkelbraun bis rot.
Grobe Fehler: Wie bei Birkenfarbig. viel zu helles oder zu dunkles Blau; starkes Schilf oder Ruß.

Schwarz:
Schwarz mit grünem Glanz.
Lauffarbe schwarz bis fleischfarbig. Augenfarbe dunkelbraun bis rot.
Grobe Fehler: Zu mattes Gefieder; rote Federn in den Behängen; starke violette Einlagerungen; starkes Schilf.

Weiß:
Weiß; leichter gelber Anflug und einzelne kleine, schwarze Spritzer gestattet.
Lauffarbe fleischfarbig oder gelb. Augenfarbe orangerot.
Grobe Fehler: Starker gelber Anflug; andersfarbige Federn; stark unreine Farbe.

Blau:
Grundfarbe helleres oder dunkleres Graublau mit oder ohne dunkelblauer Säumung. Kopf, Hals- und Sattelbehang sowie Flügeldecken beim Hahn und Halsbehang bei der Henne deutlich dunkler.
Lauffarbe schwarz bis fleischfarbig. Augenfarbe dunkelbraun bis rot.
Grobe Fehler: Stark rostiges oder schilfiges Gefieder.

Gesperbert:
Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz mit Blaugrau leicht bogig quer gesperbert; beim Hahn in gleicher Breite, bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen. Die Zeichnung ist nicht scharf abgesetzt, das Untergefieder nur schwach gezeichnet.
Lauffarbe fleischfarbig oder gelb; dunkler Anflug bei der Henne gestattet. Augenfarbe orangerot.
Grobe Fehler: Stark abgesetzte Sperberung; Rost; Schilf.

Schwarz-Weißgescheckt:
Hauptfarbe schwarz, grün glänzend, die Federenden mit weißen Spitzen. Bei der Henne möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung; beim Hahn und bei Jungtieren ist das Schwarz vorherrschend. Rein weiße Federn in den Handschwingen gestattet. Mit dem Alter wird die weiße Zeichnung stärker.
Lauffarbe dunkel schiefergrau, mit helleren Flecken gestattet. Augenfarbe rot.
Grobe Fehler: Viel zu starke, schilfige Zeichnung; rein weiße Armschwingen, rote Federn.

Gewichte: Hahn 2-3 kg, Henne 1,75-2,5 kg.
Bruteier-Mindestgewicht: 50 g.
Schalenfarbe der Eier: Weiß bis gelblich.
Ringgrößen: Hahn 20, Henne 18.

Araucanas


Unter "Federquasten und Bart" wird folgendes geändert:
Unter a) wird nach "Federquasten" eingefügt "ohne Bart".
Unter b) wird nach "Backenbart" eingefügt "ohne Federquasten"

Asil


Der Text unter dem Merkmal Läufe wird ungültig und wie folgt ersetzt:
Sehr breit stehend; mittellang; kräftig; kantig; starke, spitze Sporen.

Unter Läufe wird "gelb" gestrichen. Die Lauffarbe Gelb wird bei den Farbenschlägen Rotbunt, Blau-Rotbunt, Wildfarbig, Fasanenbraun, Blau-silberhalsig, Gold-weizenfarbig, Rotgesattelt und Weiß eingebracht. Beim Farbenschlag Blau wird angefügt "Lauffarbe gelb mit dunklem Anflug".

Die Beschreibungen der Farbenschläge Gelbbunt und Blau-Gelbbunt resultiert aus den früheren Farbenschlägen Rotbunt und Blau-Rotbunt und werden wie folgt eingefügt.
Gelbbunt:
HAHN: Grundfarbe mittelbraun. Hals- und Sattelbehang, Rücken und Flügeldecken hell lederbraun. Die Zeichnung ist unregelmäßig dreifarbig mit brauner Grundfarbe, schwarz im Mittelteil vor dem weißen Federende wobei die einzelnen Farbfelder unterschiedlich groß sein können. Brust und Schenkel überwiegend schwarz mit weißen Federenden und braunen Einlagerungen. Flügeldeckfedern (Binden) überwiegend grün glänzend schwarz. Armschwingen außen braun, nach innen mehr schwarz mit weißen Federenden. Handschwingen braun mit schwarzen und weißen Einlagerungen, wobei rein weiße Federn gestattet sind. Schwanz überwiegend grün glänzend schwarz mit weißen Federenden.
HENNE: Grundfarbe des Körpergefieders ledergelb. Halsbehang etwas dunkler. Die Zeichnung ist unregelmäßig dreifarbig mit ledergelber Grundfarbe und schwarz vor den weißen Federenden. Arm- und Handschwingen wie beim Hahn, jedoch heller im Braun. Steuerfedern schwarz mit weißem Federende.
Lauffarbe gelb.
Grobe Fehler: Zu helle oder zu rotbraune Grundfarbe; rein weißes Flügeldreieck; zu dunkelbraune Behänge; zu schwarze Flügeldecken beim Hahn; zu dunkle Grundfarbe und zu viel moosige Einlagerungen im Mantelgefieder der Henne.

Blau-Gelbbunt:
Die Zeichnung entspricht dem Farbenschlag Gelbbunt wobei die schwarzen Anteile durch Blau ersetzt werden. Hals und Sattelbehang lederbraun.
Grobe Fehler: Zeichnungsfehler wie beim Farbenschlag Gelbbunt.

Die Beschreibung des Farbenschlags Wildfarbig wird ungültig und wie folgt ersetzt:
Wildfarbig:
HAHN: Kopf rotbraun. Hals- und sattelbehang ritbraun mit schwarzer Schaftstrichzeichnung. Rücken, Schultern und Flügeldecken dunkel rotbraun. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen braun, das Flügeldreieck bildend. Flügelbinden und Schwanz glänzend schwarz. Brust, Bauch und Schenkel schwarz.
HENNE: Kopf goldbraun. Halsbegang goldbraun mit schwärzlichen Schaftstrichen. Mantelgefieder rotbraun mit mehr oder weniger grober Rieselung, hellbraunen Schaftstrichen sowie mit oder ohne schwärzliche Säumung. Brust goldbraun, saumartige, schwärzliche Einlagerungen gestattet. Schwingen innen fast schwarz, außen in Anlehnung an die Mantelfarbe. Schwanz braunschwarz.
Lauffarbe gelb.

Beim Farbenschlag Fasanenbraun wird das Wort "Malaienhahn" geändert in "Hahn".

Beim Farbenschlag Blau-Silberhalsig wird folgender Text eingebracht:
Blau-Silberhalsig:
HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß mit blauen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Handschwingen blau mit weißem Außenrand. Armschwingen innen blau, außen weiß, sodass das Flügeldreieck weiß erscheint. Flügelbinden blau. Brust, Bauch und Schenkel und Schwanz blau, Nebensichel weiß gesäumt..
HENNE: Kopf silberweiß. Halsbehang silberweiß mit blauen Schaftstrichen. Mantelgefieder silbergrau mit blauer Rieselung und weißer Nervzeichnung. Brust lachsfarbig. Schenkel und Bauch graublau. Steuerfedern blau, Schwanzdeckfedern mit Rieselung.
Lauffarbe gelb

Die Beschreibung des Farbenschlags Rotgesattelt wird ungültig und wie folgt ersetzt:
Rotgesattelt (Weiß-goldhalsig):
HAHN: Kopf orange. Halsbehang glänzend goldorange mit angedeuteten weißen Schaftstrichen im unteren Teil. Sattelbehang glänzend goldorange. Rücken intensiv rot. Flügeldecken satt ziegelrot. Flügelbinden weiß. Handschwingen weiß mit schmalem, braunem Außenrand. Armschwingen-Innenfahnen weiß, Außenfahnen rotbraun, bei geschlossenem Flügel ein rotbraunes Flügeldreieck bildend. Brust weiß, rötliche Einlagerungen gestattet. Bauch, Schenkel und Schwanz weiß. Vereinzelte, kleine schwarze Spritzer im Gefieder gestattet.
HENNE: Kopf goldgelb. Halsbehang goldgelb mit weißen Schaftstrichen. Brust lachsfarbig. Das übrige Gefieder rahmweiß, rötliche Zeichnung auf Flügeldecken und gelblich Federränder im Mantelgefieder gestattet.
Lauffarbe gelb.

Beim Farbenschlag Weiß wird folgender Text eingefügt:
Beim Hahn leichter gelber Anflug im Schmuckgefieder gestattet.
Lauffarbe gelb.

Beim Farbenschlag Schwarz-Weißgescheckt wird folgende Beschreibung eingefügt:
Schwarz-Weißgescheckt:
Grundfarbe sattes Schwarz mit Grünglanz. Federenden mit weißer Spitze oder unregelmäßigen, weißen möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung. Rein weiße Federn in den Handschwingen gestattet. Im Alter nimmt die weiße Zeichnung zu.
Lauffarbe gelb oder gelb mit dunklen Flecken. Die Zeichnung beim Hahn entspricht den geschlechtsbedingten Federformen. Bei der Henne

Alle anderen Texte bleiben unverändert.

Seidenhühner


Unter dem Merkmal Kamm sind die Worte "in der Mitte" ersatzlos zu streichen.
Unter Rassemerkmale Henne ist nach Querfalte "im ersten Drittel" ersatzlos zu streichen.

Sussex


Der Standard der Sussex wird unter Gesamteindruck, Rassemerkmalen und Grobe Fehler Rassemerkmale ungültig und wie folgt neu gefasst:

Gesamteindruck:
Über mittelgroßes, breit und mittelhoch gestelltes Huhn mit gut mittellangem, tiefem und vollbrüstigem, kastenförmigem Rechteckprofil, breitem Körper und voller mittellanger Befiederung. Von ruhigem, zutraulichem Wesen.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: kastenförmig; annähernd rechteckig im Seitenprofil im Verhältnis Tiefe zu Länge möglichst 2 zu 3; gerade Rückenlinie; waagerechte Körperhaltung.
Hals: knapp mittellang; nach oben verjüngt; mit vollem Behang.
Rücken: breit; flach; mittellang; gerade Rückenlinie.
Schultern: breit; flach ; nicht hervortretend.
Flügel: flach; hoch anliegend und Waagerecht getragen.
Sattel: breit; knapp mittellanger Behang; kurz, rund und ohne Polster in den Schwanz übergehend.
Schwanz: breit angesetzt; mittellang; die zahlreichen Sicheln und Deckfedern mit breiter Fahne und nicht so weichem Schaft, die Steuerfedern fast deckend; in stumpfen Winkel getragen.
Brust: tief und breit; nicht vorgewölbt von der Kehle fast senkrecht abfallend im Bogen in die waagerechte Unterlinie des Rumpfes übergehend.
Bauch: sehr voll und breit; weit nach hinten reichend.
Kopf: klein, breit.
Gesicht: rot; fein im Gewebe.
Kamm: einfach; aufrecht; kaum mittelgroß; mit 4 bis 6 bis zur Hälfte des Kammblattes geschnittenen Zacken; Fahne etwas der Nackenlinie folgend den Hinterkopf nur wenig überragend; fein im Gewebe.
Kehllappen: klein; rund; fein im Gewebe.
Ohrlappen: knapp entwickelt, anliegend; rot.
Augen; orangerot.
Schnabel: leicht gebogen; hellhornfarbig mit dunklerem First.
Schenkel: mittellang; kräftig; straff befiedert.
Läufe: mittellang; feinknochig; glatt; fleischfarbig; beim Hahn rötliche Streifen gestattet.
Zehen: mittellang; gut gespreizt. :
Gefieder: voll; gut anliegend; möglichst breite Federn.

Rassemerkmale Henne:
Bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede dem Hahn gleichend, jedoch durch die vollere Bauchpartie etwas gedrungener wirkend. Die Steuerfedern nur wenig aus den Schwanzdeckfedern hervorragend. Zarte Kopfmerkmale.

Grobe Fehler Rassemerkmale:
Schmaler zarter Körper; schmale, spitze Brust; grober Knochenbau; kurze oder runde Körperform; Dreieckform durch zu kurze Unterlinie; stark abfallende Körperhaltung; hohlrunde Rückenlinie; starke Polsterbildung; hohe, tiefe oder enge Stellung; schmaler oder steil getragener Schwanz; viel zu loses Gefieder; Weiß in den Ohrlappen; gelber Anflug in Läufen und Zehen; Laufbefiederung.

Bei den Farbenschlägen werden nachstehende Änderungen vorgenommen:

Farbenschläge:

Weiß-Schwarzcolumbia:
In der Beschreibung ist folgender Satz ersatzlos zu streichen:
"In den großen Schwanzdeckfedern der Henne weiße Säumung gestattet"

Grobe Fehler werden ungültig und wie folgt neu gefaßt:
Grobe Fehler: Gelber Anflug; viel Weiß in Steuerfedern und Handschwingen; graue anstatt der schwarzen Zeichnung; zu wenig ausgeprägte Zeichnung; unterbrochene, rußige oder stark durchstoßende Halszeichnung; Vorsaum; jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen.

Gelb-Schwarzcolumbia:
Die Beschreibung bleibt unverändert.

Grobe Fehler werden ungültig und wie folgt neu gefaßt:
Grobe Fehler: Stark rötliche oder fleckige Oberfarbe (leicht rötlicher Farbton auf den Flügeldecken des Hahnes gestattet); weißes Untergefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzcolumbia.

Rot-Schwarzcolumbia:
Die Beschreibung bleibt unverändert

Grobe Fehler werden ungültig und wie folgt neu gefaßt:
Grobe Fehler: Heller, messingfarbener Halsbehang; lehmige, gelbe, stark scheckige oder viel zu dunkle Farbe; Weiß im Untergefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzcolumbia.


Wildbraun:
Der Text wird ungültig und wie folgt ersetzt:

HAHN: Kopf rotbraun. Hals- und Sattelbehang rotgolden mit grün glänzenden, schwarzen Schaftstrichen, der Sattelbehang im Gold etwas dunkler als der Halsbehang. Rücken, Schultern und Flügeldecken tief dunkelrot. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen braun, das Flügeldreieck bildend. Die großen Flügeldeckfedern bilden die schwarze, grün glänzende Flügelbinde. Vorderhals, Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit Grünglanz.
HENNE: Kopf rotbraun. Halsbehang rotgolden mit schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder rötlich braun mit feiner, schwarzer Rieselung und schwachen, der Grundfarbe angepassten Federkielen. Handschwingen überwiegend schwarz. Armschwingen außen in Anlehnung an die Mantelfarbe, nach innen mehr schwarz. Brust dunkel lachsfarbig.
Grobe Fehler: Helle, strohige Farbe in den Behängen; rußige Behänge. Beim Hahn rote Einlagerungen in Brust- Bauch- und Schenkelgefieder; zu viel Schwarz im Flügeldreieck; fehlendes Flügeldreieck. Bei der Henne Flitterbildung, grobe Rieselung; von außen sichtbare, aufgehellte Federkiele im Mantelgefieder; viel Rost auf den Flügeldecken. Schilf bei beiden Geschlechtern.
estattet); weißes Untergefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzcolumbia".

Braun-Porzellanfarbig
Der Text wird ungültig und wie folgt ersetzt:

HAHN: Kastanienbraune Grundfarbe. Jede Feder am Ende mit einem schwarzen, grün glänzenden Tupfen gezeichnet worin eine weiße Perle steht, außer Schulter- und Rückenfedern. Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weißer Spitze. Das Flügeldreieck ist braun mit entsprechender Endzeichnung. Die letzten beiden Reihen der größeren Flügeldeckfedern zeigen schwarze Tupfen mit weißen Perlen, sodass zwei schwarz-weiße Binden entstehen. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißen Spitzen. Teils weiße Handschwingen gestattet. Ebenso etwas Weiß in den Steuerfedern gestattet.
HENNE: Die Grundfarbe des Mantelgefieders ist etwas heller als beim Hahn. Jede Feder am Ende mit einem schwarzen, glänzendem Tupfen gezeichnet indem am Federende eine weiße Perle steht. Die Zeichnung muss gleichmäßig verteilt sein. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern überwiegend schwarz möglichst mit weißem Endtupfen.
Bei mehrjährigen Tieren beider Geschlechter ist die weiße Zeichnung größer.
Grobe Fehler: Zu helle, messingfarbige Behänge; fahle, zu hellbraune Grundfarbe, besonders bei der Henne; zu große und stark verschwommene Perlzeichnung sowie reichlich Weiß im Schwanz bei Jungtieren; fehlendes Braun in der Brust der Hähne; zu schwarze Brust und von außen sichtbare schwarze Pfefferung im Mantelgefieder bei der Henne; rein weiße Federn im Körpergefieder; weiße Armschwingen; überwiegend weiße Handschwingen und Schwanzfedern, auch bei Alttieren.

Grausilber
Der Text bleibt komplett unverändert.

Gewichte, Bruteier-Mindestgewicht, Schalenfarbe der Eiere und Ringgrößen bleiben unverändert.

Deutsche Zwerg-Langschan


Der Text unter dem Merkmal Brust wird ungültig und wie folgt ersetzt:
"voll; gut gerundet in die Unterlinie übergehend."

Siamesische Zwerg-Seidenhühner


Unter dem Merkmal Kamm sind die Worte "in der Mitte" ersatzlos zu streichen.
Unter Rassemerkmale Henne ist nach Querfalte "im ersten Drittel" ersatzlos zu streichen.

Zwerg-Araucanas


Unter "Federquasten und Bart" wird folgendes geändert:
Unter a) wird nach "Federquasten" eingefügt "ohne Bart".
Unter b) wird nach "Backenbart" eingefügt "ohne Federquasten"

Zwerg-Crèveceur


Unter dem Merkmal Haube ist anzufügen: "(Putzen zur Verbesserung der Sichtfreiheit gestattet)"

Zwerg-Seidenhühner
Unter dem Merkmal Kamm sind die Worte "in der Mitte" ersatzlos zu streichen.
Unter Rassemerkmale Henne ist nach Querfalte "im ersten Drittel" ersatzlos zu streichen.

Zwerg-Sussex


Der Standard der Zwerg-Sussex wird unter Gesamteindruck, Rassemerkmalen und Grobe Fehler Rassemerkmale ungültig und wie folgt neu gefasst:

Gesamteindruck:
Gut mittelgroßes, breit und mittelhoch gestelltes Zwerghuhn mit gut mittellangem, tiefem und vollbrüstigem, kastenförmigem Rechteckprofil, breitem Körper und voller mittellanger Befiederung. Von ruhigem, zutraulichem Wesen.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: kastenförmig; annähernd rechteckig im Seitenprofil im Verhältnis Tiefe zu Länge möglichst 2 zu 3; gerade Rückenlinie; waagerechte Körperhaltung.
Hals: knapp mittellang; nach oben verjüngt; mit vollem Behang.
Rücken: breit; flach; mittellang; gerade Rückenlinie.
Schultern: breit; flach ; nicht hervortretend.
Flügel: flach; hoch anliegend und Waagerecht getragen.
Sattel: breit; knapp mittellanger Behang; kurz, rund und ohne Polster in den Schwanz übergehend.
Schwanz: breit angesetzt; mittellang; die zahlreichen Sicheln und Deckfedern mit breiter Fahne und nicht so weichem Schaft, die Steuerfedern fast deckend; in stumpfen Winkel getragen.
Brust: tief und breit; nicht vorgewölbt von der Kehle fast senkrecht abfallend im Bogen in die waagerechte Unterlinie des Rumpfes übergehend.
Bauch: sehr voll und breit; weit nach hinten reichend.
Kopf: klein, breit.
Gesicht: rot; fein im Gewebe.
Kamm: einfach; aufrecht; kaum mittelgroß; mit 4 bis 6 bis zur Hälfte des Kammblattes geschnittenen Zacken; Fahne etwas der Nackenlinie folgend den Hinterkopf nur wenig überragend; fein im Gewebe.
Kehllappen: klein; rund; fein im Gewebe.
Ohrlappen: knapp entwickelt, anliegend; rot.
Augen: orangerot.
Schnabel: leicht gebogen; hellhornfarbig mit dunklerem First.
Schenkel: mittellang; kräftig; straff befiedert.
Läufe: mittellang; feinknochig; glatt; fleischfarbig; beim Hahn rötliche Streifen gestattet.
Zehen: mittellang; gut gespreizt. :
Gefieder: voll; gut anliegend; möglichst breite Federn.

Rassemerkmale Henne:
Bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede dem Hahn gleichend, jedoch durch die vollere Bauchpartie etwas gedrungener wirkend. Die Steuerfedern nur wenig aus den Schwanzdeckfedern hervorragend. Zarte Kopfmerkmale.

Grobe Fehler Rassemerkmale:
Schmaler zarter Körper; schmale, spitze Brust; grober Knochenbau; kurze oder runde Körperform; Dreieckform durch zu kurze Unterlinie; stark abfallende Körperhaltung; hohlrunde Rückenlinie; starke Polsterbildung; hohe, tiefe oder enge Stellung; schmaler oder steil getragener Schwanz; viel zu loses Gefieder; Weiß in den Ohrlappen; gelber Anflug in Läufen und Zehen; Laufbefiederung.

Bei den Farbenschlägen werden nachstehende Änderungen vorgenommen:

Farbenschläge:

Weiß-Schwarzcolumbia:
In der Beschreibung ist folgender Satz ersatzlos zu streichen:
"In den großen Schwanzdeckfedern der Henne weiße Säumung gestattet"

Grobe Fehler werden ungültig und wie folgt neu gefaßt:
Grobe Fehler: Gelber Anflug; viel Weiß in Steuerfedern und Handschwingen; graue anstatt der schwarzen Zeichnung; zu wenig ausgeprägte Zeichnung; unterbrochene, rußige oder stark durchstoßende Halszeichnung; Vorsaum; jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen.

Gelb-Schwarzcolumbia:
Die Beschreibung bleibt unverändert.

Grobe Fehler werden ungültig und wie folgt neu gefaßt:
Grobe Fehler: Stark rötliche oder fleckige Oberfarbe (leicht rötlicher Farbton auf den Flügeldecken des Hahnes gestattet); weußes Untergefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzcolumbia.

Rot-Schwarzcolumbia:
Die Beschreibung bleibt unverändert

Grobe Fehler werden ungültig und wie folgt neu gefaßt:
Grobe Fehler: Heller, messingfarbener Halsbehang; lehmige, gelbe, stark scheckige oder viel zu dunkle Farbe; Weiß im Untergefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzcolumbia.

Wildbraun:
Der Text wird ungültig und wie folgt ersetzt:

HAHN: Kopf rotbraun. Hals- und Sattelbehang rotgolden mit grün glänzenden, schwarzen Schaftstrichen, der Sattelbehang im Gold etwas dunkler als der Halsbehang. Rücken, Schultern und Flügeldecken tief dunkelrot. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen braun, das Flügeldreieck bildend. Die großen Flügeldeckfedern bilden die schwarze, grün glänzende Flügelbinde. Vorderhals, Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit Grünglanz.
HENNE: Kopf rotbraun. Halsbehang rotgolden mit schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder rötlich braun mit feiner, schwarzer Rieselung und schwachen, der Grundfarbe angepassten Federkielen. Handschwingen überwiegend schwarz. Armschwingen außen in Anlehnung an die Mantelfarbe, nach innen mehr schwarz. Brust dunkel lachsfarbig.
Grobe Fehler: Helle, strohige Farbe in den Behängen; rußige Behänge. Beim Hahn rote Einlagerungen in Brust- Bauch- und Schenkelgefieder; zu viel Schwarz im Flügeldreieck; fehlendes Flügeldreieck. Bei der Henne Flitterbildung, grobe Rieselung; von außen sichtbare, aufgehellte Federkiele im Mantelgefieder; viel Rost auf den Flügeldecken. Schilf bei beiden Geschlechtern.
estattet); weißes Untergefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzcolumbia".

Braun-Porzellanfarbig
Der Text wird ungültig und wie folgt ersetzt:

HAHN: Kastanienbraune Grundfarbe. Jede Feder am Ende mit einem schwarzen, grün glänzenden Tupfen gezeichnet worin eine weiße Perle steht, außer Schulter- und Rückenfedern. Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weißer Spitze. Das Flügeldreieck ist braun mit entsprechender Endzeichnung. Die letzten beiden Reihen der größeren Flügeldeckfedern zeigen schwarze Tupfen mit weißen Perlen, sodass zwei schwarz-weiße Binden entstehen. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißen Spitzen. Teils weiße Handschwingen gestattet. Ebenso etwas Weiß in den Steuerfedern gestattet.
HENNE: Die Grundfarbe des Mantelgefieders ist etwas heller als beim Hahn. Jede Feder am Ende mit einem schwarzen, glänzendem Tupfen gezeichnet indem am Federende eine weiße Perle steht. Die Zeichnung muss gleichmäßig verteilt sein. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern überwiegend schwarz möglichst mit weißem Endtupfen.
Bei mehrjährigen Tieren beider Geschlechter ist die weiße Zeichnung größer.
Grobe Fehler: Zu helle, messingfarbige Behänge; fahle, zu hellbraune Grundfarbe, besonders bei der Henne; zu große und stark verschwommene Perlzeichnung sowie reichlich Weiß im Schwanz bei Jungtieren; fehlendes Braun in der Brust der Hähne; zu schwarze Brust und von außen sichtbare schwarze Pfefferung im Mantelgefieder bei der Henne; rein weiße Federn im Körpergefieder; weiße Armschwingen; überwiegend weiße Handschwingen und Schwanzfedern, auch bei Alttieren.

Grausilber
Der Text bleibt komplett unverändert.

Gewichte, Bruteier-Mindestgewicht, Schalenfarbe der Eiere und Ringgrößen bleiben unverändert.

Änderung der Farbenschlagbeschreibung Kennfarbig bei den Hennen
Nach Einspruch aus Dänemark wurde beschlossen, in den Beschreibungen der kennfarbigen Hennen "Flitter gestattet" ersatzlos zu streichen, da die Flitterbildung zum Nachteil der graugesperberten Brust beim Hahn beiträgt. Es betrifft folgende Rassen: Italiener, Altenglische Zwerg-Kämpfer, Moderne Englische Zwerg-Kämpfer, Zwerg-Barnevelder, Zwerg-Italiener, Zwerg-Rheinländer, Zwerg-Wyandotten.

 

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