10.10.08.
Auf einem Geflügelhof in der Nähe von Görlitz (Sachsen) wurden alle 1.400 Enten, Gänse, Puten und Hühner getötet, nachdem bei einer Ente H5N1 festgestellt wurde. (s. Süddeutsche vom 10.10.).
Der letzte H5N1-Fall in Deutschland wurde Anfang Juli 2007 in Wickersdorf (Thüringen) festgestellt. Das Risiko der Einschleppung durch Wildgeflügel wurde da vom Friedrich-Loeffler-Institut als hoch eingeschätzt, zwischenzeitlich (24.04.2008) auf mäßig zurückgestuft. Vermutlich wird jetzt den Wildvögeln wieder eine höhere Eintragsgefahr zugeschrieben.
Die Horrorszenarier dieser Welt bemühen z. B. im Focus auch gleich wieder die Gefahr der Pandemie, "weit über 200 Menschen" seien bereits an Vogelgrippe gestorben. Die Vogelgrippetoten werden seit 2003 addiert; im Jahresschnitt sind das etwa 40 von ca. 100 Mio Menschen, die eines mehr oder weniger natürlichen Todes gestorben sind.